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Haus vermieten

Ratgeber für Vermieter

Leerstand vermeiden: Was zwei leere Monate wirklich kosten

Wer eine Wohnung für 1.100 Euro kalt vermietet und sie zwei Monate leer stehen
lässt, verliert 2.200 Euro. Dieses Geld kommt nie zurück — anders als eine etwas niedrigere Miete, die sich
über die Laufzeit verteilt. Trotzdem entscheiden sich viele Eigentümer im Zweifel für den höheren Preis
und den längeren Leerstand.

Die Rechnung, die selten jemand aufmacht

Angenommen, Sie könnten 1.100 Euro sicher erzielen, verlangen aber 1.200 Euro und brauchen dafür drei
Monate länger. Die 100 Euro Mehrmiete bringen im Jahr 1.200 Euro. Die drei Monate Leerstand kosten
3.300 Euro. Sie müssten den Mieter also fast drei Jahre halten, nur um den Leerstand auszugleichen — bei
einem Markt, in dem Mietverhältnisse oft kürzer sind.

Fünf Gegenmittel

  • Preis am Markt statt am Wunsch: Vergleichbare Abschlüsse der letzten Monate zählen,
    nicht die Angebote, die seit einem halben Jahr online stehen.
  • Zwei Mietermärkte nutzen: Zivile Interessenten und US-Militärangehörige suchen
    unterschiedlich und zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Jahr.
  • Vor der Kündigung anfangen: Wenn der alte Mieter kündigt, beginnt die Vermarktung —
    nicht erst, wenn er ausgezogen ist.
  • Fotos, die etwas zeigen: Helle Aufnahmen, aufgeräumt, Weitwinkel ohne Verzerrung.
    Zehn gute Bilder schlagen dreißig mittelmäßige.
  • Erreichbar sein: Anfragen, die zwei Tage unbeantwortet bleiben, sind verlorene
    Anfragen.

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